Am 13. Dezember 1471 scloss der damalige Mondseer Abt Benedikt Eck von Piburg mit dem südtiroler Meister Michael Pacher aus Bruneck einen Vertrag über ein Altarwerk, dessen Schrein "nach dem chöstlichen und pesten, so er das machen mag", verfertigt werden solte. Dieser Altar wurde der Höhepunkt des Schaffens von Michael Pacher und seiner Brunecker Werkstatt. Erst 10 Jahre später - im Jahre 1481 - wurde der Altar fertig gestellt und auf Wagen und Flußschiffen nach St. Wolfgang gebracht und in der Wahlfahrtskirche aufgestellt.
Der Schrein ist der Mittelpunkt des Altares und stellt Maria als Fürbitterin für die Menschen dar und zeigt, wie sie nach iherer Krönung vor ihrem göttlichen Sohn kniet. |